Silberschmuck - Ringe, Ketten & Armbänder

Der möglicherweise am meisten tragende Werkstoff in der Schmuckherstellung ist Silber. Zumindest unter den typischen Schmuckmetallen ist dies mit Sicherheit der Fall. Silber hat, was die preisliche Entwicklung anbelangt, historisch gesehen bereits alle Höhen und Tiefen erlebt und überlebt. So war Silber zu antiken Zeiten sogar zwischenzeitlich wertvoller als Gold! Die alten Ägypter kannten und schätzten Silber als "Mondmetall". Der Silberwert sank vor allem im Laufe der Zeit, da es in immer mehr Ländern gefördert und weltweit gehandelt wurde. Schon bald wurde Gold deutlich exklusiver als Silber. Und überdies nahm Gold später (ab 1870) im Währungswesen ebenfalls weit mehr Bedeutung ein. Und dies zu einer Zeit, da die Weltwirtschaft immer größere Züge annahm. Heutzutage ist das Wertverhältnis zwischen Gold und Silber etwa 1:70.

Nichts desto trotz ist Silber immer noch überaus bedeutend in der Schmuckherstellung. Es ist nicht so selten wie Gold und kann überdies als tragendes Element mit verschiedensten anderen Metallen, Gesteinen und weiteren Verzierungen ergänzt werden. Was die bloße Optik anbelangt, ist Silber weit kompatibler als Gold. Dies liegt insbesondere daran, da Silber selbst zwar recht edel daherkommt, jedoch niemals protzig wirkt und dezent erscheint. Dadurch empfiehlt sich Silber als Basis für filigrane und mit weiteren Elementen verzierte Schmuckstücke. Dabei wird heutzutage meist eine 925er Legierung (das wohl bekannte Sterlingsilber) verwendet. Dieses diente früher bereits als Münzmetall (daher auch die Bezeichnung) und findet heutzutage u.a. auch beim häufig zitierten "Silberbesteck" Verwendung. Und eben auch in der Schmuckherstellung. Sterlingsilber empfiehlt sich zu diesem Zweck, weil es von Rechte edler Optik, gleichzeitig aber robust und beständig ist. Überdies ist es recht pflegeleicht.

Vor allem in unseren Breitengraden ist Silberschmuck (silberschmuck-store.de) gegenüber dem Goldschmuck sehr weit verbreitet. Dies liegt nicht nur etwa daran, da Gold etwa seltener oder auch teurer ist. Es liegt vor allem auch daran, weil Silber einfach weit besser zu den Hauttypen der meisten Nordeuropäer passt, als dies bei Gold der Fall ist. Dies kann man auch daran erkennen, dass besonders hochwertige Legierungen (glänzende, volle Goldtöne) hier zu Lande eher selten sind. Es wird eher mattes Gold mit entsprechend niedrigeren Legierungen bevorzugt. Aber auch Kombinationen aus Silber und Gold wie z.B. bei Eheringe (1milliontrauringe.de/....info=ehering.htm) werden immer mehr gefragt.